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Der Teyndom

Vom Grandhotel Praha sind es über den Altstädter Ring, an dem sich das Hotel befindet, nur ein paar Schritte zu einer der bedeutendsten Altstädter Kirchen. Das ist die Kirche der Gottesmutter von Teyn, volkstümlich Teyndom genannt.

Dieser gotische Bau entstand in mehreren Etappen vom 14. bis 15. Jahrhundert. Mit ihm sind zwei berühmte Prager Baumeister verbunden - Petr Parléř und Matyáš von Arras, die sich in bedeutendem Maße am Bau großer Teile der Altprager Sehenswürdigkeiten beteiligten. In den Kirchenbau griffen in der Geschichte eine ganze Reihe von Ereignissen ein, insbesondere die Hussitenkriege. Diese brandmarkten den Bau direkt mit Menschenleben, als die Balken für das Gerüst des Kirchendaches für den Bau von Galgen benutzt wurden, die für die vom Kaiser Siegmund gefassten Hussitenführer bestimmt waren.

Die Kirche hat eine außergewöhnliche Verzierung, deren Dominante die zwei Türme mit Wandelgängen sind, die hoch über die umstehenden Häuser ragen und damit den ganzen Dom unübersehbar machen. Zwischen ihnen, auf dem Hauptschild, ist die Madonnenfigur, die damit den ganzen Namen des Doms bestätigt. Wunderschön ist auch das Portal mit Bildhauerverzierung.

Im Dom gibt es auch eine reiche barocke Verzierung und eine ganze Reihe beachtenswerter historischer Denkmäler, vor allem die sehr kostbare Orgel aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sowie ein barocker Altar mit dem Bild der Himmelfahrt der Jungfrau Maria von Karel Škréta, dem gefragtesten Maler seiner Zeit. Eine Erwähnung verdient auch die mittelalterliche gotische Kanzel und die Statuen in den Seitenschiffen des Doms.

Die größte Aufmerksamkeit jedoch ziehen die mittelalterlichen, gotischen sowie barocken Grabplatten auf sich. Seine Grabplatte hat unweit des Hauptaltars auch der berühmte Astronom Tycho de Brahe vom Hofe des Kaisers Rudolf II.

Der Dom reiht sich ein unter die Dominanten der Altprager Sehenswürdigkeiten, dessen Interieur zu dem Besten gehört, was in den Prager Domen gesehen werden kann und einen Besuch werden Sie mit Sicherheit nicht bereuen. Es genügt, vor das Grandhotel Praha zu gehen und nach rechts zu sehen. Die hohen Türme der Kirche weisen Ihnen leicht die Richtung.

Der Altstädter Ring

Der Altstädter Ring ist das Zentrum des historischen Prags und versammelt um sich die bedeutendsten historischen Denkmäler. Deshalb befindet sich hier auch das Grandhotel Praha, um Ihnen den Genuss der einmaligen historischen Atmosphäre zu ermöglichen.

Der Altstädter Ring ist der älteste und bedeutendste Platz des Alten Prags und seine Geschichte reicht tief bis zur Kreuzung europäischer Handelswege, als er als bedeutender Handelsplatz fungierte. Hier wurde mit teuren Stoffen, aber auch mit gewöhnlichen Waren und Lebensmitteln gehandelt. Eine Merkwürdigkeit war der Handel mit Fischen, denn der Altstädter Ring war praktisch der einzige Ort, an dem er im Alten Prag vonstatten ging. Es gab hier sogar ein Zollhaus zur Verzollung der Waren, die von ausländischen Kaufleuten eingeführt wurden.

Später wurden um den Platz Häuser gebaut, von denen viele ihren eigenen Namen haben, z. B. Zum Einhorn oder Zum Goldenen Kamel. Diese beiden Häuser können Sie rechts vom Grandhotel Praha finden. Bis heute sind in den meisten der Häuser die romanischen und gotischen Keller erhalten.

Zusammen mit den Häusern entstand auch im Laufe der Prager Geschichte eine ganze Reihe bedeutender Denkmäler, z. B. die Teynkirche, der Kinskypalast, die St. Nikolauskirche, das Denkmal des Magister Jan Hus, das den gedachten Mittelpunkt des Platzes darstellt und auch vor allem das Altstädter Rathaus. Damit verschob sich auf dem Platz das Zentrum des politischen Geschehens der Stadt. Zusammen mit der Astronomischen Uhr ist dies aus den Zimmern des Grandhotels Praha ein schöner Ausblick.

Der Platz wurde berühmt durch verschiedene Feierlichkeiten und Versammlungen, aber auch durch tragische Ereignisse, von denen das Bedeutendste die Hinrichtung von siebenundzwanzig böhmischen Herren nach der Schlacht am Weißen Berg war. Als Symbol dieses Ereignisses sind an der Ostseite des Rathausturmes siebenundzwanzig weiße Kreuze in das Pflaster eingelegt.

Unweit der Platzmitte befindet sich auch der markierte so genannte Prager Meridian, der Ort, an dem einst die Mariensäule stand und genau zu Mittag ihren Schatten in Richtung der Messlinie warf. Nach ihr wurde in der Vergangenheit die Prager Zeit gestellt. Dank der einzigartigen Unterbringung im Grandhotel Praha brauchen Sie sich um die Zeit jedoch keine Sorgen zu machen, denn Sie haben die Schönheit des Alten Prags immer in Reichweite.

 

Der alte jüdische Friedhof

Wenn Sie vom Grandhotel Praha geradeaus über den Altstädter Ring gehen, gelangen Sie in Kürze in die Pariser Straße und das sogenannte Josefov-Viertel. Hier befindet sich der Alte Jüdische Friedhof. Dieser alte Friedhof vom Beginn des 15. Jahrhunderts ist einer der bedeutendsten erhaltenen jüdischen Friedhöfe auf der ganzen Welt und gehört zusammen mit der Altneu-Synagoge zu den bedeutendsten erhaltenen Denkmälern der Prager Judenstadt.

Den Friedhof selbst umschließen die Pinkas- sowie die Klaus-Synagoge. Auf dem Friedhof befinden sich fast 12 000 Grabsteine. Der Friedhof ist in der Vergangenheit mehrmals erweitert worden, trotzdem reichte die Fläche jedoch nicht aus. Nach jüdischem Brauch dürfen einzelne Gräber nämlich nicht aufgehoben werden und vor allem muss der Grabstein des Verstorbenen erhalten bleiben.

Der Platzmangel auf dem jüdischen Friedhof führte im Laufe der Zeit dazu, dass ältere Grabschichten mit Erde aufgeschüttet und die ursprünglichen Grabsteine dann in die oberen Schichten gehoben wurden. Dies führte dazu, dass es an einigen Stellen bis zu zwölf übereinanderliegende Grabschichten gibt. Die hochgehobenen Grabsteine sind aneinandergepresst und so entstand ihre pittoreske Ansammlung.

Die einzelnen Grabsteine sind hier einfach bis reich verziert, so wie sich die Geschichte Prags veränderte. Die zweifellos bedeutendste Person, die hier begraben liegt, ist der Religionsgelehrte Rabbi Jehuda Liwa ben Becalel, eher bekannt als Rabbi Löw. Mit ihm verbunden ist die mythologische Altprager Sage von der Schöpfung eines Menschen aus Lehm, des sogenannten Golems. Rabbi Löw hat sich der Sage nach über seine Kraft erschrocken, die jemand missbrauchen könnte und ließ den Golem deshalb auf den Boden einer Altprager Synagoge legen. Bis heute forschen Gruppen von Enthusiasten nach Spuren der Wahrhaftigkeit dieser Sage.

Auf das Grab von Rabbi Löw legen die Besucher nach dem jüdischen Brauch kleine Steinchen, oft auch mit kleinen Zetteln mit aufgeschriebenen Wünschen, die der berühmte Mann ganz sicher erfüllt. Ihr Wunsch, die historische Atmosphäre im Zentrum des Alten Prags zu verbringen, zu dem dieses Denkmal gehört, kann dank des Grandhotels Praha sehr leicht erfüllt werden.

Franz Kafka

Das Leben Franz Kafkas ist eng verbunden mit der Altstadt und der Umgebung des Altstädter Rings, wo sich auch das Grandhotel Praha befindet. Dank der einzigartigen Unterkunft direkt im Zentrum der Altstadt können Sie der Geschichte dieses außergewöhnlichen Schriftstellers nahe sein.

Dieser Schriftsteller jüdischen Ursprungs ist einer der angesehensten und einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Kafkas Geburtsort befindet sich direkt in einem der Häuser auf dem Altstädter Ring, gleich neben der St. Nikolauskirche. Heute ist in diesem Haus eine Galerie mit einer ständigen Ausstellung zu Kafkas Leben eingerichtet.

Kafkas Familie hielt sich in der Altstadt in der Nähe der Jüdischen Synagoge und Josefov insbesondere aufgrund des jüdischen Sabbats auf, an dem Juden beinahe nichts machen dürfen und zum Gottesdienst zu Fuß gehen müssen. Kafkas Vater hatte im Haus „Zur Minute" auf dem Altstädter Ring sogar sein Geschäft. Die Familie zog im Bereich dieses Gebietes etwa vierzehnmal um.

Die unmittelbare Nähe des jüdischen Ghettos, des Sitzes der Prager Juden, aber auch die Treffen der Prager jüdischen Intellektuellen in den Häusern des Altstädter Rings bedeuteten in Kafkas Leben wichtige Momente. Die Atmosphäre der Altstadt spiegelt sich so wesentlich im gesamten Werk Kafkas wider und beeinflusst seinen sensiblen Charakter sehr. In der Celetná Straße im Haus „Zu den drei Königen" erhielt Kafka sein erstes Mietzimmer mit Aussicht direkt auf die Teynkirche. Dies hat Kafka so fasziniert, dass er das Motiv des Fensters im Dom auch in sein Werk projizierte.

Dies zeichnet sich hauptsächlich durch die persönliche geistige Zwiespältigkeit, dem Gefühl der Abgeschiedenheit und der Isolation von der Gesellschaft aus. Kafka übertrug so seinen Zustand und die Lage um sich herum. Interessant ist, dass der Großteil von Kafkas Werken zu seinen Lebzeiten fast unbekannt war und erst nach seinem Tode und nach dem Zweiten Weltkrieg zu Weltruhm gelangte.

Nicht nur die Liebhaber seines Werkes schätzen jedoch die Möglichkeit, die Orte zu sehen, wo der Schriftsteller ging, lebte und arbeitete. Die Orte, bei denen auch das Grandhotel Praha steht, das es Ihnen ermöglicht, unmittelbar die Atmosphäre von Kafkas Prag zu erfassen und zu genießen.

Das Altstädter Rathaus

Vom Grandhotel Praha gibt es nicht nur den wunderbaren Ausblick auf die Prager Astronomische Uhr, sondern auch auf das Gebäude des Altstädter Rathauses, dem Haus, in dem Prager und böhmische Geschichte geschrieben wurde und bis heute bedeutende Zeremonien und Hochzeiten stattfinden.

Das Altstädter Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und es war dank des Königsprivilegs überhaupt das erste Rathaus in Böhmen. Das Rathaus bestand ursprünglich aus nur einem Gebäude. Aber im Verlaufe der Prager Geschichte wurde es für die Bedürfnisse der Verwaltung der Altstadt erweitert und besteht heute aus einem Gebäudekomplex, der zu einem Ganzen verbunden ist.

Interessant ist, dass sich am Ausbau auch der berühmte Prager Architekt und Baumeister Petr Parléř beteiligte, dessen Name bei den meisten bedeutenden Prager Denkmälern aus dem 14. Jahrhundert erscheint. Hier hat er die Rathauskapelle und teilweise auch die Astronomische Uhr gebaut, die sich an der Südseite des Rathausturmes befindet.

Das gesamte Objekt hat trotz erheblicher Brandbeschädigung zum Ende des Zweiten Weltkrieges, als es das Zentrum des antifaschistischen Widerstandes war, seinen historischen Ursprung bewahrt. Genauso hat auch das Interieur den Geist seiner Zeit bewahrt. Von Bedeutung ist insbesondere der Ratssaal mit einer herrlichen gotischen Decke, der im Westgebäude untergebracht ist. Er wird hauptsächlich zur Durchführung von Trauungen und Feierlichkeiten genutzt.

Die größte und verlockendste Anziehungskraft besitzt jedoch der einmalige Ausblick auf die Altstadt, den sie vom siebzig Meter hohen Rathausturm aus bewundern können. Zu sehen ist das ganze Alte Prag, die Prager Burg, der Petřín (Laurenziberg), der Pulverturm und vor allem der Altstädter Ring, dessen untrennbarer Bestandteil das Rathaus ist.

Wenn sie irgendeine dieser Sehenswürdigkeiten besichtigen wollen, dank des Grandhotel Praha, das sich direkt im Herzen der Altstadt befindet, haben Sie es zu keinem weit und die ungestörte historische Atmosphäre wird Sie fortwährend umgeben.

Prag Karlsbrücke

Das Grand hotel Praha befindet sich direkt auf dem historischen Königsweg, dessen Bestandteil auch die Karlsbrücke darstellt. Die älteste Steinbrücke über den Moldaufluss und zweitälteste Brücke in der Tschechischen Republik ist ein einzigartiges Denkmal, von dem aus Sie die Schönheiten des Alten Prags bewundern können. Dank der einzigartigen Unterkunft im historischen Zentrum Prags können Sie in Kürze auf dem historischen Weg von der Altstadt zur Kleinen Seite und der Prager Burg spazieren.

Die Karlsbrücke war bis zum 19. Jahrhundert die einzige Brücke, die das rechte und linke Moldauufer verband. Kaiser Karl IV ließ sie erbauen. Der Bau wurde im Jahre 1357 eingleitet und vom berühmten Architekten Petr Parléř geleitet. Der Legende nach wurden beim Bau Eier in den Mörtel gegeben, damit die Brücke fest stand und dem Druck eventueller Überschwemmungen standhielt. 2008 stellten Fachleute bei Untersuchungen fest, dass die Brücke tatsächlich mit Hilfe von Eiern gebaut wurde, die dem Mörtel beigegeben wurden und somit ist die Legende wahr.

Die Brücke schmücken drei herrliche Türme. Über dem ersten Pfeiler von Seiten der Altstadt ist dies der Altstädter Brückenturm, der als schönstes gotisches Tor in Europa angesehen wird. Auf der Kleinseite dann der kleine und große Kleinseitenbrückenturm. Die bedeutendsten Verzierungen der Brücke sind jedoch die Statuen und Statuengruppen, die eine einzigartige Galerie bilden.

Die barocken Statuen entstammen dem Beginn des 18. Jahrhunderts und stellen vor allem heilige Patrone dar. Sie stammen aus den Werkstätten der berühmten Bildhauer Matthias Braun und Maxmilian Brokoff. Eine der interessantesten ist die Statue des sagenhaften böhmischen Ritters Bruncvík, die einzeln auf einem Brückenpfeiler steht. Sie ersetzte die ursprüngliche Statue, die die Altstädter Gemeinde als Zeichen ihrer Rechte auf der Brücke aufstellen ließ. Die überwiegende Mehrheit der Statuen wurde durch Kopien ersetzt, die Originale sind im Nationalmuseum eingelagert.

Die Karlsbrücke ist ein Nationales Kulturdenkmal und bildet einen unvergesslichen Bestandteil des Prager Panoramas, das Sie dank der Nähe des Grand hotels Praha in wenigen Augenblicken genießen können.

Die Prager Burg

Die Prager Burg, oder auch der Hradschin, ist die eigentliche Dominante Prags und beschließt symbolisch den Königsweg, auf dem sich das Grandhotel Praha befindet. Als Sitz der böhmischen Herrscher und heute des Präsidenten gehört es zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten der Tschechischen Republik.

Auch wenn sie immer vor allem als Herrschersitz wahrgenommen wurde, auf ihrem Gelände entstand im Laufe der Zeit eine Reihe von Palästen und Kirchen in fast allen architektonischen Stilen des vergangenen Jahrtausends.

Um den größten Aufschwung und die größte Entwicklung hat sich Kaiser Karl IV verdient gemacht. Dieser ließ 1344 den bedeutendsten Teil des Hradschins - die St.-Veits-Kathedrale gründen. Der St.-Veits-Dom ist der größte Prager Dom und außer Gottesdiensten fanden hier auch die Krönungen der böhmischen Könige und Königinnen statt. Hier wurden die böhmischen Herrscher beigesetzt und werden auch die böhmischen Krönungskleinodien aufbewahrt. Somit ist die Kathedrale ein Identitätssymbol des tschechischen Volkes. Außer den sterblichen Überresten der Regenten werden hier auch die Gebeine der Heiligen, Adligen und Erzbischöfe bewahrt.

Jeder böhmische Herrscher beteiligte sich am Aus- oder Umbau bestimmter Teile der Prager Burg. Vladislav Jagellonský ließ hier den ersten Bau mit Renaissanceelementen in Böhmen bauen, den berühmten Vladislavsaal, der mit einem herrlichen Gewölbe geschmückt ist. Seinen Einfluss auf die Entwicklung der Architektur hatte auch Kaiser Rudolf II., bekannt für sein Interesse an esoterischen Wissenschaften. Einen bedeutenden Umbau ließ im 18. Jahrhundert auch die Kaiserin Maria Teresia vornehmen.

Die Prager Burg, zu der von der Kleinseite her die alten Schlosstreppen entlang der Burgmauer führen, bilden heute ein Ensemble kostbarer Denkmäler, zu denen z. B. das Goldene Gässchen mit den Miniaturhäusern gehört, die ursprünglich von Goldschmieden bewohnt wurden. Eine Erwähnung verdienen auch die herrlichen Königsgärten, die Basilika des Hl. Georg, der Lobkowitzpalast - Sitz der Adelsfamilie Lobkowitz und das Renaissancelustschloss der Königin Anna, das sogenannte Belvedere.

Durch seine Vielfältigkeit begeistert der Hradschin zweifellos jeden Besucher. Der Königsweg vom Grandhotel Praha bis ins Herz des Hradschin - der St-Veits-Kathedrale beschert Ihnen ein einmaliges historisches Erlebnis.

Die Altstädter Astronomische Uhr

Die historische Atmosphäre des Alten Prags haben Sie buchstäblich in Reichweite. Direkt vor dem Grandhotel Praha befindet sich das Herz des historischen Zentrums, die Altstädter Astronomische Uhr. Sie ist eine der bedeutendsten und ältesten astronomischen Uhren der Welt und mit Sicherheit eine der begehrtesten Prager Sehenswürdigkeiten. Den Ausblick darauf können Sie direkt aus Ihrem Zimmerfenster heraus genießen und so das Werk bewundern, das seit vielen Jahrhunderten das Symbol der Prager Geschichte ist. Einer alten Legende nach wurde die astronomische Uhr vom sagenhaften Meister Hanuš gebaut. Aus Furcht, dass er dieses herrliche Werk in anderen Städten wiederholen könnte, ließen ihn die Prager Ratsherren meuchlerisch überfallen und blenden. Meister Hanuš, der ahnte, wer hinter dieser grausamen Tat stand, rächte sich jedoch - er legte eine Hand in das Uhrwerk und stoppte die astronomische Uhr. Weitere 100 Jahre war angeblich niemand in der Lage, die Prager astronomische Uhr zu reparieren.

Die astronomische Uhr, die vom Beginn des 15. Jahrhunderts stammt, wurde während der Prager Geschichte mehrmals rekonstruiert und komplettiert. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie sogar durch einen Brand im Altstädter Rathaus beschädigt, an deren Turm sie angrenzt.

Der Orloj ist eigentlich eine astronomische Uhr und Kalender. Seine Teile zeigen die Lage der Himmelskörper, der Sonne und des Mondes. Den Kalender schmücken Malereien der zwölf Monate und der Tierkreis des berühmten Malers Josef Mánes. Am meisten beeindruckt jedoch der obere Teil der astronomischen Uhr. Zu jeder vollen Stunde können Sie in zwei Fenstern Figuren durchlaufen sehen, die die zwölf Apostel darstellen, die ihre heiligen Symbole halten.

Mit ihnen bewegen sich noch Figuren, die den Glocke läutenden Tod, einen in den Spiegel sehenden eitlen Menschen, einen Geizigen mit Geldbeutel und einen Türken als Allegorie der Lust darstellen. Zur Figur des Todes gehört eine weitere Legende - falls sie kaputtgeht, kommen angeblich schlechte Zeiten. Das ganze Schauspiel, das sich kein Pragbesucher entgehen lässt, beschließt dann das Krähen eines goldenen Hahnes.

 

Zusammen mit dem Altstädter Rathaus ist die astronomische Uhr ein nationales Kulturdenkmal und bildet einen unentbehrlichen Bestandteil des Alten Prags, zu dem auch das Grandhotel Praha gehört.

Sehenswürdigkeiten Prags

Prag ist einer der renommiertsten und populärsten Orte, die von Besuchern aus aller Welt bewundert werden. Es ist eine Stadt voller historischer Atmosphäre, Architektur, Musik und Literatur. Eine Stadt voller bedeutender alter Denkmäler und bekannter Orte, die Geschichte geschrieben haben.

Zu jenen, die sich am meisten in der Geschichte festgeschrieben haben, gehört der Königsweg. Dieser beginnt im Alten Prag am Pulverturm, dem symbolischen Eintritt in die Altstadt. Er führt weiter zum Altstädter Ring mit dem herrlichen altertümlichen Rathaus und der astronomischen Uhr, über die berühmte Karlsbrücke zum Kleinseite Ringplatz und durch die alten Straßen bis hin zur berühmten Prager Burg.

Diesen Weg durch das historische Zentrum Prags nahmen die zukünftigen Herrscher zur Krönung in den St.-Veits-Dom auf der Prager Burg. Die Strecke war zu diesen Anlässen immer reich geschmückt und unterwegs traf der Zug auf Ratsherren, Vertreter der Zünfte, der Universität und der Kirche. Während des Ritts läuteten Glocken, klang Gesang und krachten Kanonenschüsse, die Menschen warfen Blumen und begrüßten den neuen Herrscher.

Der zukünftige Herrscher und König gab mit dem Ritt über diesen Weg zu erkennen, welche Bedeutung für ihn die Stadt und ihre Bewohner hatte. Die Bürger wiederum erwiesen mit dem Schmücken und der Aufmerksamkeit für den durchreitenden Zug ihre Ergebenheit gegenüber dem König. Während des Königszuges entstand die symbolische Beziehung zwischen dem König und seinen Untergebenen.

Heute enthüllt dieser Weg den Besuchern allmählich die Schönheit des Alten Prags, seine Häuser, Kathedralen, Plätze und Paläste aus allen möglichen historischen Zeitaltern. Er wirkt durch die Atmosphäre, in der symbolisch die Zeit stehen blieb. Durch seine Einzigartigkeit entzückt er nicht nur Geschichtsliebhaber, sondern all jene, die Prag kennen lernen möchten.

Auf dem Königsweg befinden sich die bedeutendsten Altprager Sehenswürdigkeiten, deshalb liegt auch das Grandhotel Praha direkt an ihm, damit es seinen Besuchern ermöglicht, die Atmosphäre des Kostbarsten und Schönsten, was das Alte Prag zu bieten hat, unmittelbar zu sehen und zu erleben.

Der Wenzelsplatz

Der Wenzelsplatz ist dem Grandhotel Praha sehr nahe. Er befindet sich nämlich an der Grenze der Alt- und Neustadt und ist nicht nur das Zentrum des Gesellschafts- und Handelslebens, sondern auch Schauplatz bedeutender historischer und politischer Ereignisse.

Dieser große Platz entstand bei der Gründung der Neustadt durch Karl IV. und hieß ursprünglich Pferdemarkt, denn dieser Ort war bestimmt für den Handel mit Pferden. Später wurde er um andere Waren erweitert und es wurden hier Häuser von Handwerkern und Bierbrauereien gebaut. Dieser Ort wurde somit zum Hauptmarktplatz der Neustadt.

Auf dem Platz spielten sich eine ganze Reihe bedeutender Ereignisse der böhmischen Geschichte ab. Hier stand das erste böhmische Theater, in dem ausschließlich in tschechischer Sprache gespielt wurde. Dank der großen Ausgedehntheit passen auf den Platz bis zu 160 000 Menschen, deshalb gab es hier Demonstrationen. Zum Beispiel die Demonstration von Studenten und Radikalen gegen die Österreichisch-Ungarische Staatsmacht, die Demonstration für das allgemeine Wahlrecht und auch die bedeutende Demonstration zur Unterstützung der Unabhängigkeitserklärung der Tschechoslowakischen Republik.

Hier wurde das Ende des Zweiten Weltkrieges erklärt und er verzeichnet auch ein trauriges Ereignis, als sich auf dem Platz die Studenten Jan Palach und Jan Zajíc aus Protest gegen die Invasion der Einheiten des Warschauer Vertrages in die Tschechoslowakei verbrannten. Im November 1989 begann hier die so genannte Samtene Revolution, die das kommunistische Regime im Land beendete.

Die Dominante des Platzes ist das Denkmal des hl. Wenzel, des Patrons des böhmischen Landes, das der berühmte Bildhauer Josef Václav Myslbek geschaffen hat. Bis heute dient die Statue als bedeutender Punkt, an dem sich Leute verabreden. Über dem Denkmal steht das ausgedehnte Gebäude des Nationalmuseums, in dem bedeutende Sammlungen aus allen möglichen Bereichen aufbewahrt werden. Zu beiden Seiten des Platzes befinden sich ganze Reihen bedeutender Häuser, Geschäfte, Hotels, Büros und Restaurants. Im unteren Teil des Platzes finden heute vor allem große Oster- und Weihnachtsmärkte statt.

 

Sollten Sie sich für einen Besuch dieses neuzeitlichen Prager Zentrums entscheiden, werden Sie es sicher nicht bereuen, das Grandhotel Praha ist nämlich nur ein paar Straßen davon entfernt.

Ungelt

Rechts vom Grandhotel Praha, direkt neben dem Teyndom, liegt der Ungelt oder auch Teynhof. Ein malerischer Ort, der Sie durch seinen Charakter um mehrere Jahrhunderte in der Zeit zurückversetzt.

Dieser Kaufmannshof war ursprünglich eher ein Kastell, das von der Stadt durch einen Graben und eine Mauer getrennt war. Seine größte Blüte hatte er während der Regierung Karls IV. Er diente zum Schutz der Kaufleute und ihrer Waren. Hier waren ein Warenlager, Pferdeställe, Unterkünfte für Kaufleute und sogar eines der ältesten Spitäler in Prag.

Das Wort Ungelt - Gebühr - ist altdeutschen Ursprungs und hängt mit dem Entrichten der regelmäßigen Zölle ausländischer Kaufleute zusammen. Der Hof stand unter dem Schutz des Herrschers und hatte seine eigenen Regeln. Die Kaufleute, die Prag nur durchfuhren, mussten hier drei Tage verbleiben und ihre Waren erst den Prager Kaufleuten anbieten. Erst dann konnten sie ihren Weg fortsetzen. Ein Beweis dafür, dass der Hof eine wirkliche Kreuzung von Händlern aus allen möglichen Ecken Europas war, sind die archäologischen Funde, zu denen auch Münzen aus Griechenland und Persien gehören.

Am Abend wurden hier die Handelsabschlüsse begossen und Geschichten von den fernen Reisen erzählt. So wie jede Prager Sehenswürdigkeit, ist auch der Ungelt mit einer Legende verbunden. Danach kam ein schöner und reicher Türke zum Hof und logierte im hiesigen Gasthof. Er verliebte sich in die Wirtstochter und vereinbarte die Hochzeit. Die Wirtstochter wollte Prag jedoch nicht verlassen. Der reiche Türke musste in sein Land zurückkehren, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Die Zeit ging hin und das Mädchen heiratete einen anderen Mann, denn sie hielt den Türken für tot. Der kam jedoch endlich und ermordete das Mädchen. Bis heute kommt sie angeblich immer wieder ins Ungelt zurück und irrt mit ihrem abgeschlagenen Kopf durch die dortigen Keller.

Später trafen sich in einem der Cafés in diesem Hof solche Persönlichkeiten der böhmischen Geschichte wie František Palacký oder Josef Kajetán Tyl. Heute ist aus dem mittelalterlichen Kaufmannsort das kulturell historische Zentrum geworden. Sie finden hier z. B. ein Theater, eine Galerie, Geschäfte und Restaurants.

Dank des Grandhotel Praha, in dessen Nähe die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Alten Prags sind, zu denen der Teynhof gehört, können Sie in wenigen Augenblicken diesen alten Ort mit eigenen Augen bewundern.

Prager Judenstadt - Josefov

Die ehemalige Prager Judenstadt wurde im 10. Jahrhundert zwischen dem Bereich der Karlsbrücke, der Moldau und dem alten Marktplatz als wichtigste jüdische Gemeinde in Tschechien gegründet. Das jüdische Viertel hatte seine eigene Rechtsprechung, eine eigene Regierung und wurde 1850 in die Stadt Prag eingegliedert und zum Gedenken an Kaiser Joseph II. „Josefov“ (Josefstadt) genannt. Das größte jüdische Wirtschafts- und Kulturzentrum in Europa war das Prager Judenviertel in der damaligen Judenstadt. Heutzutage beherbergt das Viertel die älteste, weiterhin genutzte Synagoge in Europa, die religiösen Zwecken dient.
Die für die jüdische Bevölkerung wirtschaftlich und kulturell erfolgreichste Zeit war das 16. bis 17. Jahrhundert. Damals wurden viele öffentliche und private Gebäude errichtet. Zu den beeindruckendsten Gebäuden zählen die Maisel-Synagoge, das Rathaus, die Pinkas-Synagoge und viele andere. Der wichtigste Erbauer des früheren jüdischen Ghettos und auch reichste Mann, Mordechai Maisel, ist jedem jüdischen Einwohner bis heute bekannt. Rabbi Yehudah ben Bezalel Livi, bekannt unter dem Namen Löw, ist als Erbauer der Golem-Statue ebenso bekannt wie der damalige Hofbankier Jacob Bassevi und der Astronom Joseph Solomon Delmedigo. Alle berühmten Bürger des Ghettos wurden auf dem alten jüdischen Friedhof beigesetzt. Nach einer Pestepidemie waren die goldenen Jahre der Judenstadt im 17. Jahrhundert vorüber. Ein weiterer Rückschlag kam im 18. Jahrhundert mit der antisemitischen Politik bei Staatsgründung. Das 19. Jahrhundert war dann die Zeit des Niedergangs für das jüdische Viertel, und die Regierung entschied, fast das gesamte Ghetto im Originalzustand wieder aufzubauen. Obwohl viele wichtige Gebäude und Synagogen, Paläste und Privathäuser zerstört waren, konnten das barocke Rathaus, die alten und neuen Synagogen Pinkas, Maisel, Klaus, Hoh, die spanischen Synagogen und auch der alte Friedhof bis heute erhalten werden. Das jüdische Museum, das 1906 gegründet wurde, zeigt historisch
und künstlerisch wertvolle Objekte aus zerstörten Synagogen, Privathäusern und Schlössern.
Die älteste, sehr gut erhaltene gotische Synagoge in Mitteleuropa ist die alte neue Synagoge in Prag. Hier werden die wichtigsten Gottesdienste abgehalten.
Der Hauptsitz der tschechisch-jüdischen Gemeinde ist das jüdische Rathaus. Es ist ein berühmtes Gebäude und besonders bekannt wegen seiner Uhr, deren Zeiger sich in die Gegenrichtung drehen und die mit hebräischen Ziffern versehen ist. Die Pinkas-Synagoge ist besonders bekannt für ihre Wand mit 80.000 jüdischen Namen aus Böhmen und Mähren, die an jene Menschen erinnern, die während des 2. Weltkriegs in den Konzentrationslagern starben. Hinter dem alten jüdischen Friedhof wurde 1689 die Klaus-Synagoge von Mordechai Maisel errichtet, die später bis auf die Grundmauern niederbrannte und dann im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. Die spanische Synagoge wurde von den Architekten Ignac Ulmann und Josef Niklas erbaut.